Kulturelle Verschiebungen zwischen Alter und Neuer Welt in einem neuen Werk der gefeierten deutsch-iranischen KĂŒnstlerin
Seit den spĂ€ten 2000er-Jahren arbeitet die deutsch-iranische KĂŒnstlerin Bettina Pousttchi an der Schnittstelle von Skulptur, Architektur und Fotografie. Ihre grossen Installationen, mit denen sie internationale Bekanntheit erlangte, hinterfragen Geschichte und GedĂ€chtnis von Orten und untersuchen die Beziehungen zwischen Raum und Zeit mit einem transnationalen Blick.
Pousttchis neue fotografische Intervention Metropolitan Life Building im Museo Nivola im sardischen Orani stellt die hybride IdentitĂ€t des berĂŒhmten GebĂ€udes and der Madison Avenue in Manhattan in den Fokus. Zur Zeit seiner Eröffung 1909 wegen seiner unverhohlenen italienischen Referenzen kritisiert, verweist das GebĂ€ude auf die kulturellen und raumzeitlichen Verschiebungen zwischen Alter und der Neuer Welt, zwischen Renaissance und Moderne.
Abbildungen weiterer Werke Pousttchis, ein Essay des Kunsthistorikers Greg Foster-Rice sowie ein GesprĂ€ch zwischen der KĂŒnstlerin, dem Kritiker und Kurator Hans Ulrich Obrist und dem Architekten und Autor Markus Miessen ergĂ€nzen die in englischer und italienischer Sprache verfasste Publikation.