Thoughts Form Matter

Ein Plädoyer für die Kraft von Architektur als intellektuelle Auseinandersetzung und für die Freiheit, Räume auch abseits funktionaler und ökonomischer Zwänge zu denken

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Verena Konrad. Texte von Kathrin Aste, Verena Konrad und Walter Ruprechter sowie Gespräche mit Henke Schreieck, LAAC und Sagmeister & Wlash von Verena Konrad

1. Auflage

, 2018

Text Englisch und Deutsch

Broschiert

172 Seiten, 26 farbige und 26 sw Abbildungen

13.5 x 18.5 cm

ISBN 978-3-03860-116-6

Inhalt

Zwischen- und Freiräume stehen zurzeit im Fokus des öffentlichen Diskurses. Dieser Umstand spiegelt sich auch in der Arbeit von Henke Schreieck, LAAC und Sagmeister & Walsh. Alle drei Büros interpretieren Freiräume als ebenso räumliche wie ideelle Konstrukte; als komplexe, dynamische Systeme, die durch die Vielfältigkeit unseres Zusammenlebens geformt werden.

«Thoughts Form Matter» präsentiert drei Rauminstallationen, die für die Internationale Architekturausstellung der Biennale Venedig 2018 entwickelt wurden. Teilweise ineinander übergehend visualisieren sie Begriffe wie «Abweichung», «Atmosphäre» und «Schönheit». LAAC nähert sich dem Freiraum mittels einer räumlichen Abweichung, die von vielschichtigen räumlichen Beziehungen erzählt. Henke Schreieck erzeugen mit einer begehbaren Holzkonstruktion und einem Lichtraum zwei unterschiedliche Atmosphären in zwei identischen Räumen als direkte Gegenüberstellung verschiedener Raumqualitäten. Stefan Sagmeister und Jessica Walsh stellen die Frage nach der Notwendigkeit des Schönen im Alltag. Das Buch dokumentiert die Arbeiten mit einer Fülle von Illustrationen und begleitenden Texten und erkundet in Interviews mit den Architekten und Designern die den Projekten zugrunde liegenden Themen und Ideen.

Autoren & Herausgeber

Verena Konrad

 ist Kunsthistorikerin und seit 2013 Direktorin des vai Vorarlberger Architektur Institut. Sie ist Kommissärin und Kuratorin des österreichischen Beitrags zur Internationalen Architekturausstellung der Biennale Venedig 2018.