SOS Brutalismus

Eine internationale Bestandsaufnahme

Ein spektakuläres Erschliessungsprojekt des Deutschen Architekturmuseums und der Wüstenrot Stiftung: Erstmals wird die brutalistische Architektur der 1950er- bis 1970er-Jahre in einer weltweiten Bestandsaufnahme dargestellt.

 

Titelinformation

Herausgegeben von Oliver Elser, Philip Kurz, Peter Cachola Schmal

1. Auflage

, 2017

Gebunden mit broschiertem Beiheft

Total 716 Seiten, 686 farbige und 411 sw Abbildungen

22 x 27 cm

ISBN 978-3-03860-074-9

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum DAM und der Wüstenrot Stiftung

Inhalt

SOS Brutalismus ist ein Notsignal. Seit den 1950er-Jahren sind weltweit Bauten bedeutender Architekten des 20. Jahrhunderts entstanden, die Ausdruck einer kompromisslosen Haltung sind. Oft, aber nicht immer, sind sie aus Sichtbeton (béton brut, daher der Begriff Brutalismus). Viele der oft kontrovers diskutierten Bauten sind heute von Abriss oder Umgestaltung bedroht. Dagegen formiert sich seit einigen Jahren eine Gegenbewegung, die vor allem im Internet aktiv ist und an der sich auch das Deutsche Architekturmuseum DAM in Frankfurt (Main) und die Wüstenrot Stiftung unter dem Hashtag #SOSBrutalism massgeblich mit umfangreicher Forschungsarbeit beteiligen.

Die Ergebnisse dieser internationalen Recherche werden nun in einer grossen Ausstellung im DAM und in einer umfangreichen Begleitpublikation präsentiert. Mehr als 100 Autoren dokumentieren 120 wichtige Bauten in ihrem heutigen Zustand und mit reichem Bildmaterial. Darunter sind viele bislang nie publizierte Neuentdeckungen, von denen etliche akut vom Abbruch bedroht sind. Hinzu kommen Überblicksdarstellungen zum Brutalismus in zwölf Regionen auf der ganzen Welt, Fallstudien zu internationalen Schwerpunkten wie beispielsweise Skopje oder New Haven sowie Essays zur Theoriegeschichte des Brutalismus. Das Beiheft versammelt die Beiträge eines internationalen Symposiums zum Brutalismus, das im Jahr 2012 in Berlin stattfand.

Erscheint zur Ausstellung SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster! im Deutschen Architekturmuseum  (8. November 2017 bis 2. April 2018), die 2018 auch im Architekturzentrum Wien Az W präsentiert wird (3. Mai bis 6. August 2018).

 

English edition

Autoren & Herausgeber

Peter Cachola Schmal

 ist Direktor des Deutschen Architekturmuseums DAM. Zusammen mit Oliver Elser und Anna Scheuermann hat er 2016 den Deutschen Pavillon mit der Ausstellung Making Heimat an der Architekturbiennale Venedig kuratiert.

Oliver Elser

 ist Kurator am Deutschen Architekturmuseum DAM. 2012 hat er zusammen mit Peter Cachola Schmal das Buch Das Architekturmodell. Werkzeug, Fetisch, kleine Utopie herausgegeben.

Philipp Kurz

 ist Geschäftsführer der Wüstenrot Stiftung in Ludwigsburg und Honorarprofessor am KIT. Davor war er Direktor der Ernst & Young Real Estate GmbH in Stuttgart.

Echo

«SOS Brutalism demonstrates the richness and diversity of the style. ... [Brutalist buildings] collectively represent a post–World War II moment of experimentation with form and new materials, something that is worth protecting.» Hyperallergic

 

«A monumental survey. ... A treasure trove of unsung buildings and oddities. . . . Covering the period between 1950 and 1970, it uses new photography and archive imagery to rally for preservation and recognition, making it a must for lovers of architecture’s more far-flung fringes. Lovers of raw surfaces, bold forms and naked concrete are spoilt for choice.» Wallpaper

 

«Save the concrete monsters: That’s the unofficial rallying cry of SOS Brutalism. .... The scope of the survey is staggering: more than 750 pages, it spotlights projects from around the globe, focusing especially on a handful of case studies, among them churches, British universities, and Japanese civic halls. ... The book represents a significant contribution to charting the global rise of this period of architecture and what remains of that legacy.» Architect magazine

 

«Solid and impeccably researched but also very engaging and illustrated with plenty of contemporary images and archive documents.» We Make Money Not Art

 

«The ultimate global survey of archive of Brutalism.» Domus, on the exhibition

 

«Brutalism has become a fad and fascination for design nerds, and SOS Brutalism does not disappoint. . . . Begun as a hashtag in 2015, #SOSBrutalism sought to draw awareness to the fact that these formerly derided, now-fashionable buildings are not registering on the radar of traditional architectural preservationists, even though many are in danger of being razed. Sending out an SOS to the world, . . . Elser, Kurz, and Schmal have collected over one thousand edifices from nearly every continent. . . . The book showcases 120 significant projects.» Noah Chasin, 4Columns

 

«To some, Brutalist buildings are eyesores, monstrosities. But Elser, Kurz, and Schmal believe Brutalism is an architectural style worthy of preservation—and have created an online campaign, book and exhibition to that end.» BBC Culture

Bitte schicken Sie mir ein Rezensionsexemplar.

 

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